Ich biete sowohl Einzelunterricht als auch mehrstündige oder Tageskurse in der Equikinetic sowie der Dualaktivierung an.

Kurzübersicht:

 

"Ein gesunder Rücken kennt keinen Schmerz" Michael Geitner

 


Equikinetic:

Die Equikinetic ist das Fitnessstudio im Training nach Michael Geitner:
Sie baut effektiv Muskulatur auf, gleicht Dysbalancen und natürliche Schiefe aus, richtet die Pferde gerade, verhilft zu Koordination und Balance und verhilft den Pferden zu Trittsicherheit und guter Tragemuskulatur.

Ob als Reha Maßnahme nach Krankheit oder während des Heilungsprozesses,
ob zur Jungpferde Arbeit als Vorbereitung auf den Sattel,
ob zur Vorbeugung von Verspannungen und Fehlbelastungen und daraus resultierenden Folgeerkrankungen,
ob zum Fithalten alter Pferde,
oder einfach als hocheffektives Winterprogramm -
in Einzel- oder Gruppenstunden sowie Tageskursen können wir gemeinsam den Grundstein legen für gutes Pferdetraining, welches zum Gesunderhalten unserer Reitpferde beiträgt und nachhaltig die Pferd-Mensch Beziehung stärkt.

 

 

Dualaktivierung:

Effektiv und unkompliziert Pferde durch gezieltes Training fit machen oder halten: im Tageskurs (für kleine Gruppen ab zwei Teilnehmern) wird Euch geballtes Wissen in Theorie, Materialkunde und natürlich hauptsächlich am Pferd rund um Michael Geitners Dualaktivierung vermittelt.

Die Dualaktivierung kann sowohl vom Boden als Longenprogramm erlernt und durchgeführt werden, als auch aus dem Sattel als Ergänzung zum Reittraining.

Der Kurs geht über mehrere Stunden, wechselt zwischen Theorie und Praxiseinheiten und kostet pro aktivem Teilnehmer mit Pferd 70€.

Anfahrt ist im Umkreis bis 40 km in der Kursgebühr enthalten.
(Bei weiteren Anfahrtswegen kommt ein kleiner Zuschlag dazu.)

Jeder Teilnehmer erhält ein Handout zum späteren Nachschlagen und hat natürlich die Möglichkeit, mich bei Fragen jederzeit anzusprechen.
Außerdem biete ich darüber hinaus auch eine „Nachsorge“ an.

Unterricht erfolgt individuell auf die jeweiligen Bedürfnisse von Mensch und Tier abgestimmt.

 

 

 

Und für Interessierte nun ausführlicher:

Ein Tageskurs oder ein Kurs ab vier zusammenhängenden Unterrichtsstunden mit mehreren Teilnehmern bringt eine hohe Effizienz, da wirklich viele Themen sowohl theoretisch als auch praktisch am Pferd ausgiebig zur Sprache kommen und vertieft werden können.

 

Meine Kurse richten sich ganz nach den Bedürfnissen, Wünschen oder Zielen der Menschen mit ihren Pferden. Ganz individuell. Es ist für jeden etwas dabei.

 

Darüber hinaus biete ich eine "Nachsorge" an - will heißen: Wenn ich Euch in einem meiner Kurse vermittelt habe, worauf es ankommt und wie Ihr Euer Training Stück für Stück aufbauen könnt, schaue ich auf Wunsch gerne zu einem vereinbarten Termin bei Euch und Euren Pferden vorbei, beobachte bzw. begleite Euer Training und helfe oder korrigiere, wenn nötig.

 

So sieht ein mehrstündiger Tageskurs aus:

 

Themeninhalte

Tageskurs Equikinetic

Equikinetic

 

Ganz nach Michael Geitners Motto: „Ein starker Rücken kennt keinen Schmerz“, hat sich die Equikinetic als hocheffektives Bodenarbeitsprogramm zum Muskulaturaufbau bewährt.
Geraderichten, Finden der eigenen Balance und Koordination finden gleichzeitig statt.

Regelmäßig praktiziert ist die Equikinetic von hohem Nutzen für alle Pferde und Reitweisen. Besser, nachhaltiger und vor allen Dingen gesünder kann man ein Pferd kaum trainieren.

 

 

Für welche Pferde ist die Equikinetic? Und zu welchem Nutzen?

 

Jungpferde:                  Equikinetic als ideale Vorbereitung auf die Arbeit unter dem Sattel

Sportpferde:                 Gut ausbalanciert und gleichmäßig bemuskelt zur Topform durch Equikinetic in allen Sportarten und – klassen.

Reha-Pferde:                Mit kontrollierter, sinnvoller Bewegung statt langen Stehzeiten durch die Reha, Wiederaufbau von Muskulatur nach Stehzeiten durch Krankheit oder Verletzung.

Schulpferde:                  Equikinetic als Ausgleich zum Reitanfänger, der dem Schulpferd besondere Belastungen abverlangt.

Alte Pferde:                   Gute Körpervitalität auch im Ruhestand durch den Erhalt der Vitalfunktionen und der Kraft, zum       Beispiel zum Hinlegen und wieder Aufstehen.

Ängstliche Pferde:         Die Equinetic fördert das Körpergefühl, die Pferde werden selbstbewusster

Freizeitpferde:              Gerade sie leisten Großes, sollen sie doch zuverlässig und stets trittsicher und belastbar sein. Equikinetic zum Ausgleich und dem Ausgleich von Dysbalancen.

Kutschpferde:               Sie bauen in der Equikinetic Kraft auf für ihre Aufgabe.

Therapiepferde:            Equikinetic als Ausgleich zur Fehlbelastung durch unsichere bzw. Nicht-Reiter sowie für die nötige Gelassenheit.

Kranke Pferde:             In Abstimmung mit dem behandelnden Tierarzt oder Physiotherapeuten/Osteopathen kann die Equikinetic bei vielen Erkrankungen eingesetzt werden und Selbstheilungskräfte aktivieren sowie gezielte Reha-Bewegung ermöglichen.

Dicke Pferde:                Beim Abspecken hilft die Equikinetic durch Muskulaturaufbau.

„Problempferde“:          Viele Probleme verschwinden unter der regelmäßigen Arbeit in der Equikinetic wie von selbst, da sie häufig durch Fehlbelastungen, Schmerzen oder auch Angst hervorgerufen werden.

 

 

 


 

Was brauche ich, um die Equikinetic trainieren zu können?

In erster Linie braucht es die richtige Einstellung zum Training. Aber ein bisschen Ausrüstung ist auch erforderlich.

Erforderliche Ausrüstung:

·         Kappzaum

·         Longe

·         Lange Gerte (Dressur- oder Touchiergerte)

·         Intervall-Timer

·         Für die Quadratvolte:

o   8 Schaumstoffbalken (4 x blau, 4 x gelb) zum Legen der Gassen

o   Alternativ können bis zu 4 Außenbegrenzungen auch mit Pylonen gestellt werden

 

Warum ein Kappzaum?

Der Kappzaum gewährleistet eine genaue und dennoch feine Hilfengebung.
Dazu ist es unerlässlich, dass er gut sitzt, nicht rutscht, nicht drückt und möglichst leicht ist.

Der Geitner Kappzaum ist aus angenehmer Biothane und kann sowohl zum feinen Longieren als auch zum gebisslosen Reiten verwendet werden.

Erhältlich unter anderem hier:

https://www.pferde-ausbildung.de/geitner-shop/

 

Was macht die Equikinetic so effektiv?

Die Pferde werden in gleichmäßigen Zeitintervallen in dauerhaft positivem Spannungsbogen durch die 8 m Quadratvolte am Kappzaum begleitet longiert, was dazu führt, dass in der Muskulatur Wachstumsreize gesetzt werden.

Wichtig ist es, dabei wirklich den Timer einzusetzen und zu beachten.

Zum einen, weil das genaue Messen der Zeit gewährleistet, dass das Pferd auf beiden Seiten exakt gleich gearbeitet wird.

Und zum anderen, weil es dem Pferd einen Motivationsschub von unschätzbarem Wert gibt, wenn es sich darauf verlassen kann, dass nach großer Anstrengung die sichere Pause folgt.

Es kann sich kurz erholen und das Erlernte abspeichern.

 

Das Zeitsystem in der Equikinetic

Begonnen wird beim gesunden Pferd immer: 8 x 1 Minute Training mit je 30 Sekunden Pause. Sollte das Pferd diesen Rahmen anfangs noch nicht schaffen, wird entsprechend reduziert.
Wichtig ist es immer, jedes Pferd individuell zu sehen. Zu beobachten und das Training anzupassen.
Kommt für die Pause der Pausenplatz Equiplace zum Einsatz, erhöhen sich Trainings- und Pausenzeit um jeweils 15 Sekunden, damit die Zeit zum Erreichen bzw. wieder Verlassen des Pausenplatzes nicht zu Lasten der Trainings- bzw. Pausenzeit geht.

Das Zeitsystem kann mit Trainingsfortschritt (Entwicklung von Pferd zu Pferd individuell) Schritt für Schritt erweitert werden auf maximal bis zu 12 Arbeitseinheiten.

Die zu wählende Gangart für das Training ist zu Beginn immer der Schritt. Mit Trainingsfortschritt kann in der Equikinetic auch getrabt werden.
Ausschlaggebend für den Trainingserfolg ist das Tempo: Im Schritt sollte das Pferd fleißig und über Komforttempo arbeiten, im Trab hingegen deutlich unter Komforttempo, was den meisten Pferden zunächst sehr schwer fällt. Sobald das Pferd versucht, durch das Training, sprich durch die Quadratvolte zu rennen, sollte man wieder in den Schritt wechseln.

 

Wichtig:        Ein Ruhetag nach einer Equikinetic Trainings-Einheit ist unerlässlich, denn der Muskel wächst nur in der Pause, nicht im Training.

Durch die blau-gelben Farbreize im Wechsel kommen auch in der Equikinetic die Vorteile aus der Dualaktivierung zum Tragen: Die Verschaltung beider Hirnhälften wird aktiviert.

 

Warum blau-gelb?

Das Pferd als sogenannter Dichromat ist ein Grauseher. Es sieht die Welt nicht wie wir in bunten Farben, sondern evolutionär bedingt in Grauschattierungen.

Aus diesen Graustufen treten die Farben blau und gelb als Signalfarben hervor. Hierdurch wird die Aufmerksamkeit der Pferde erhöht, wenn wir mit blau-gelben Elementen arbeiten. Die Hirnaktivität steigt.

 

Warum im Wechsel?

Die Erklärung für die ständigen rechts-links Wechsel der Farben findet sich in der monokularen Sichtweise der Pferde. Die seitlich am Kopf angelegten Augen nehmen jeweils unterschiedliche Bilder wahr und transportieren diese in die jeweils gegenüberliegende Hirnhälfte.

Um also ein vollständiges Bild von etwas Gesehenem ins Gehirn zu bekommen, muss das Pferd dieses mit jedem Auge erfassen können.

Die Verschaltung der beiden Hirnhälften arbeitet beim Pferd verhältnismäßig langsam.

Durch die ständigen rechts-links Reize wird diese Aktivität erhöht, und die Pferde lernen schneller.

 

Wie wird die Quadratvolte richtig aufgebaut?

Die Länge der einzelnen Gassen beträgt je 3 m.
Man legt eine Mitte fest, indem man zum Beispiel eine Pylone aufstellt.

Um diese Mitte herum legt man dann ein Kreuz aus je 2 gelben und blauen Schaumstoffbalken.

Dann legt man parallel die ersten Innenbegrenzungen der Quadratvolte.

Danach nimmt man die Balken des vorab gelegten Kreuzes und platziert diese nach außen, als äußere Begrenzung der Quadratvolte. Der Abstand zur Innenbegrenzung sollte 1 m bis 1,50 m betragen.

So hat man eine Quadratvolte von 8 m Durchmesser von Hufschlag zu Hufschlag.

 

 

 

Warum Begrenzungen aus weichem Material?
Warum nicht herkömmliche Holzstangen?

Das Training in der Equikinetic wie in der Dualaktivierung ist sehr anstrengend. Es ist nicht auszuschließen, dass die Pferde nach einiger Zeit Ermüdung anzeigen oder sich nicht mehr voll konzentrieren können. Dann steigt die Gefahr, dass sie die Gassen berühren.

Holzstangen bieten da eine zu große Verletzungsgefahr und sind für dieses Training ungeeignet.

 

Das begleitende Longieren

Beim Longieren in der Equikinetic ist man recht nah am Pferd. Deshalb spricht man auch von begleitendem Longieren.

Wir arbeiten mit der 2-Hand-Technik: Die Hand, auf der das Pferd gerade longiert wird, ist gleichzeitig die Hand, mit der der Mensch die Longe führt. In der anderen Hand hält er die restliche Longe sowie die Gerte.

Der Timer sollte mit einem Clip an der Kleidung befestigt werden bzw. in einer Tasche verstaut sein.

Die korrekte Position ist auf Höhe der Schulter des Pferdes. Mit der Körperhaltung kann der Mensch das Tempo des Pferdes kontrollieren und beeinflussen.

Die Longe sollte über den Zeigefinger laufen, dabei können feine Impulse gegeben werden. Eine geschlossene Faust wäre zu wenig flexibel.

Dauerzug gilt es zu vermeiden, ein stetiger Kontakt zur Pferdenase über feine Impulse sollte hingegen erarbeitet werden.

Hierdurch wird das Pferd in Innenstellung gebracht. Gleichzeitig wird mit dem stumpfen Ende der Gerte die Schulter kontrolliert und ggf. korrigiert.

Das Pferd sollte in sich gerade durch die Biegung gehen und nicht auf die innere Schulter fallen.

Die erste zu wählende Gangart beim Beginn des Equikinetic Trainings ist Schritt. Dieser sollte fleißig und außerhalb des Komforttempos des Pferdes sein.

 

 

Der Handwechsel

Beim Piep zur Pause erfolgt der Handwechsel, bevor das Pferd seine Pause genießen darf.

Hier liegt die Tücke im Detail: Der Longierende sollte sich nicht vom Pferd aus seiner Position verschieben lassen. Er geht bewusst auf Abstand in die Mitte der Quadratvolte, von wo aus er dann dem Pferd über den Kappzaum den Impuls zum Wechseln gibt und gleichzeitig Longen- und Gertenhand wechselt und mit der Gerte den Weg begrenzt.

Von seinem Platz bewegen sollte er sich jetzt erst, wenn das Pferd mindestens mit der Schulter an ihm vorbei gegangen ist.

Das begleitende Longieren sowie der Handwechsel aus der Position erfordern anfangs etwas Übung.

Mein Leitsatz hierfür: Practice, practice, practice – and everthing’s coming.

 

Warum aus der Position? Warum Positionsarbeit?

Das A und O für gutes Training ist ein aufmerksames Pferd, das uns zuhört und dem wir zuhören.

Widmen wir uns also ganz unserem Pferd, sobald wir es von der Weide oder aus der Box holen und beziehen klar Position, um Aufmerksamkeit zu bekommen und unsererseits Aufmerksamkeit gegenüber unserem Pferd praktizieren.

 

Wie halte ich Position?

Position hält man im Wesentlichen, indem man sich nicht vom Pferd bewegen lässt.

Denn in der Pferdewelt herrscht das ungeschriebene Gesetz, dass der, der bewegt auch gleichzeitig der ist, der führt. Der anführt. Der Überleben sichert.

Die richtige Position beim Führen ist an der Pferdeschulter. Wir lassen die Pferde antreten, das heißt, das Pferd macht auf unseren Impuls hin den ersten Schritt, und wir bestimmen zu jeder Zeit das Tempo.

Kurz: Wir lassen uns nicht bewegen. Sondern wir sind der, der bewegt.

Wenn man den Leitsatz „Wer bewegt wen?“ immer im Hinterkopf hat, sobald man mit Pferden umgeht, lässt man sich nicht mehr bewegen – ein deutlicher Schritt zum Erfolg.

 

Welche Muskulatur wird angesprochen?

Die gesamte Muskulatur wird in der Equikinetic durchtrainiert. Muskuläre Dysbalancen werden ausgeglichen, Muskeldefizite auftrainiert, Muskelkraft und Ausdauer gestärkt.

Und nicht nur das. Das Training in der Equikinetic hält auch Sehnen und Faszien geschmeidig, bringt die Blutzirkulation in Schwung, verbessert den Stoffwechsel sowie die Herzaktivität und fordert von Mensch und Pferd ein hohes Maß an Konzentration, was sich nachhaltig positiv auch auf die Pferd-Mensch-Beziehung auswirkt.

Außerdem leistet die Positionsarbeit, die für die Equikinetic unerlässlich ist, ihr übriges.

Besser kann man ein Pferd nicht bewegen, bemuskeln, gerade richten, ausbalancieren und gleichzeitig mental fordern.

Nicht selten verschwinden unter dem Training in der Equikinetic sogar Alltagsprobleme wie Buckeln, Verwerfen, Kopfschlagen - einfach weil die Pferde ein besseres Laufgefühl, eine bessere Balance und damit auch ein besseres Selbstbewusstsein erlangen. Oder ganz einfach, weil Schmerzen durch Verspannungen oder Fehlbelastungen entgegen gewirkt wird.

 

 

Was die Equikinetic kann, kann nur die Equikinetic!

 

 

Aus aktuellem Anlass: Kurse können nach wie vor gebucht werden, Termine werden so stattfinden, wie die jeweils aktuelle Corona-Situation es erlaubt.

 

 

 



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Equikinetic - hocheffektives, ganzheitliches Training