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Warum Equikinetic?

Ich fürchte, dieser Blog wird recht "Equikinetic-lastig" werden.

Denn ich bin zu 100% überzeugt von ihren Trainingseffekten. Und das für alle - ausnahmslos alle! - Pferde.

 

Mit der Equikinetic ist es, wie mit dem Yoga: Ganz egal, warum man Equikinetic macht - Hauptsache, man macht Equikinetic!

 

 

Zusammen mit meiner Tochter habe ich zwei Vollblüter, beides Ex-Galopprennpferde, ein Mini-Shetty, zwei Warmblüter, davon ein Jungpferd sowie einen Huzulen. Ihnen allen werde ich einen eigenen Blog widmen.

 

Equikinetic steht für unsere Pferde mindestens einmal wöchentlich auf dem Trainingsplan. Und wenn wir sie nicht reiten können, entsprechend öfter.

 

Warum?

 

Der einfachste Grund ist der: Ich kann innerhalb kürzester Zeit (über den Daumen innerhalb einer halben Stunde pro Training) mein Pferd bewegen.

Gut bewegen. Sinnvoll bewegen. Mit nachhaltigem Effekt bewegen.

Ideal im Winter, wenn die Tage kürzer werden und die Zeit zum Bewegen der Pferde oft nicht ausreicht.

 

Die Pferde werden in der 8-m-Quadratvolte nach einem festgelegten Zeitsystem am Kappzaum longiert. Es gibt Arbeits- und Pauseneinheiten im Wechsel. Jede Seite wird dabei völlig gleichmäßig ausgelastet. Die natürliche Schiefe, die jedes Pferd hat, wird dabei ausgeglichen.

 

Ein weiterer Grund ist der nachhaltige Muskelaufbau. Ein Pferd ist von der Natur nicht geschaffen, einen Reiter zu tragen. Die allermeisten Erkrankungen des Bewegungsapparates unserer Reitpferde resultieren genau daher: Weil sie geritten werden.

Einige dieser Erkrankungen kommen beim Wildpferd gar nicht erst vor, zum Beispiel Erkrankungen der Hufrolle.

Wenn wir also unserem Reitpferd etwas Gutes zu seiner Gesunderhaltung  gönnen wollen, können wir das mit der Equikinetic tun.

 

Ganz nach Geitners Motto: Ein gesunder Rücken kennt keinen Schmerz!

 

Noch ein Grund für die Equikinetic ist, dass diese nicht nur die Tragemuskulatur trainiert und kräftigt, sondern auch die Muskelgruppen, die man nicht bewusst steuern kann. Zum Beispiel Herz und Darmmuskulatur.

 

Die Durchblutung wird unter dem Training gesteigert, Sehnen und Faszien werden geschmeidig gehalten, die Pferde lernen richtig umzulasten, ihre Hinterhand aktiv einzusetzen und rennen nicht in Fehlhaltung irgendwie durch das Training hindurch.

 

Jungpferdearbeit mit der Equikinetic bietet optimale Vorbereitung auf den Sattel. Die Pferde werden bereits vor dem ersten Aufsitzen gut koordiniert und ausbalanciert. Wenn sie die eigene Balance haben, fällt die Balance unter dem Reiter nicht mehr so schwer.

 

Auch alte Pferde profitieren von der Equikinetic. Ihnen bleibt die Kraft erhalten und somit auch die Lebensqualität. Denn Muskulatur, die nicht mehr gebraucht wird, wird abgebaut.

 

Ein Nebeneffekt der Equikinetic ist, dass die Pferde auch mental gefordert werden. Die Verschaltung beider Hirnhälften wird verbessert. Vereinfacht ausgedrückt: Die Pferde werden klarer im Kopf.

Häufig verschwinden unter der Equikinetic somit auch Alltagsprobleme wie Buckeln, Kopfschlagen oder Durchgehen.

 

Es gibt also viele Gründe, warum man seinem Pferd Equikinetic gönnen sollte. 

Und wenn der Grund letztendlich lautet: Um langfristig Tierarztkosten zu sparen - bitte, dann meinetwegen auch das. 

 

 

 

 

 

 

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